Edinburgh Dungeons, Closes und Undergrounds – Die 3 besten Gruselmöglichkeiten

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von on 2015-12-16

Du stehst auf dunkle, geheimnisvolle Orte, an denen es spuken soll und kannst von Gruselgeschichten nicht genug bekommen? Dann bist du hier genau richtig! Edinburgh soll die am meisten heimgesuchte Stadt der Welt sein. Und das spürt man dort an jeder Ecke. Besonders auf der geschichtsträchtigen Royal Mile findet man zahlreiche Möglichkeiten, in die Gruselgeschichten der Stadt einzutauchen.

Seien es spukende Friedhöfe, die engen und dunklen Seitenstraßen oder die längst zugebaute und heute nicht mehr öffentlich zugängliche Stadt unter der Stadt. Die Geistergeschichten gehören zu Edinburgh wie Fish & Chips zu Schottland. In diesem Post zeige ich dir die 3 besten Möglichkeiten, wie du dich in Edinburgh so richtig schön gruseln und den Schauer am eigenen Leib spüren kannst.

The Edinburgh Dungeons

Die Edinburgh Dungeons sind ein Must See in Edinburgh, wenn es darum geht, sich vom allerfeinsten zu gruseln. In der 80-minütigen Show erlebt man alle Tiefen der düsteren Geschichte der Stadt, gepaart mit zahlreichen Schreckmomenten.

edinburgh dungeons

Der Eingang zu den Edinburgh Dungeons

Die täuschend echten Charaktere ziehen einen von Beginn an in ihren Bann und man fühlt sich schnell so als wäre man Teil der Show. Immer wieder werden die Zuschauer dazu aufgefordert, aktiv in die Horrorhistorie einzusteigen und beispielsweise einen zum Tode verurteilten Mörder oder einen Henker zu spielen.

Man darf sich nie zu sicher fühlen. Auch wenn man noch so unbeteiligt das schaurige Treiben begutachtet, der nächste und vor allem unerwartete Schreck kommt bestimmt. Aber ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Macht euch am besten selbst ein Bild.

Für Horrorfans sind die Dungeons ein absolutes Muss und es gibt wohl keine schönere Art, etwas über die dunkle Vergangenheit von Edinburgh zu lernen. Denn bei all den Spezialeffekten und Kostümierungen darf man nicht vergessen, dass die Show wahren Begebenheiten zu Grunde liegt und vor diesem Hintergrund wohl noch düsterer wirkt.

Dungeons gibt es nicht nur in Edinburgh, schau‘ mal hier vorbei.

The Real Mary King’s Close

Wer in Edinburgh die Royal Mile entlangwandert, dem werden unweigerlich die zahlreichen engen Seitengassen auffallen, die alle paar Meter von der Straße abgehen. Diese Closes bildeten früher zusammen mit der Hauptstraße, der heutigen Royal Mile, die Old Town der Stadt.

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Straßenschild des World’s End Close

Der wohl bekannteste Close ist der Mary King’s Close, der heute unterhalb der Stadt begraben liegt. Da der Mary King’s Close der Öffentlichkeit jahrelang verwehrt blieb, türmten sich die Legenden und Geistergeschichten um die im Untergrund liegende Gasse. Die Erzählungen der Heimsuchungen reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück. Unter anderem sollen von der Pest befallene Menschen solange in Quarantäne gehalten worden sein, bis sie schließlich starben und mit den toten Körpern daraufhin weitere Wände gebaut wurden.

Erst seit ein paar Jahren ist der Mary King’s Close wieder zugänglich. Im Rahmen der Touristenattraktion „The Real Mary King’s Close“ wird den Besuchern die tragische Geschichte von Edinburgh zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert vorgeführt. Tief unter der Stadt erhält man Einblick in die zugemauerten Gassen rund um den Close und das damalige Leben geplagt von Pest, Schmutz und Verbrechen.

In den heute noch zugänglichen Closes lassen sich die Bedingungen von damals nur erahnen. Erst im Untergrund kann man hautnah empfinden, wie es den Menschen dort früher ergangen sein muss – Gruselfaktor garantiert!

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The Real Mary King’s Close

Ghostly Underground von Mercat Tours

Was tust du, wenn deine Stadt von einer dicken Mauer umgeben ist, aber immer mehr Leute vom Land kommen und hier wohnen möchten? Richtig, du baust Häuser mit ganz vielen Stockwerken, bis sie einstürzen. Wenn das also auch nicht mehr funktioniert, um die zahlreichen Menschen unterzubringen? Genau, dann musst du eben unterhalb der Stadt bauen. Kein Tageslicht, ständige Feuchtigkeit, schlechte Luft, einfach nur richtig miese Arbeits- und Lebensbedingungen. Heute unvorstellbar, im damaligen Edinburgh aber trauriger Alltag.

Die längst verlassene Untergrundstadt ist heute nicht mehr öffentlich zugänglich und von oben auch nicht sichtbar. Dort rollen im Sekundentakt die Autos über die Straße, Fußgänger flanieren über die Einkaufsmeilen, feiern in den Pubs. Keine Spur mehr von den alten Katakomben, in denen es heute spuken soll. Der perfekte Ort also, um sich so richtig schön zu gruseln.

Die Tour „Ghostly Undergrund“ von Mercat Tours macht’s möglich. Für 12 Pfund erhältst du das Privileg, die dunklen Katakomben zu besichtigen oder besser gesagt, zu erleben, denn bis auf die ein oder andere Kerze ist es da unten stockdunkel.

Los geht’s am Mercat Cross auf der Royal Mile. Hier wirst du von deinem Guide in Empfang genommen. Bevor es runter in die Untergrundstadt geht, kommt selbstverständlich die düstere Geschichte nicht zu kurz, die es braucht, um sich so richtig schön in die Vergangenheit hineinzuversetzen.

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Eintauchen in Edinburghs dunkle Vergangenheit

Unten versteht es der Guide bestens, dich mit den schaurigsten Geschichten vollkommen in Angst zu versetzen. Regelmäßig sollen bei den Touren bereits übernatürliche Dinge geschehen sein. Leider blieb es mir bisher verwehrt, eine solche Erfahrung zu machen, aber ich gebe nicht auf.

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„Zimmer“ in den Undergrounds

Ähnlich wie bei den Edinburgh Dungeons und dem Real Mary King’s Close gilt auch diesmal, dass du hier unten einen Einblick in wahre Geschichte erhältst, denn die Untergrundstadt war vor langer Zeit tatsächlich bewohnt.

Meiner Meinung nach sind die realen Hintergründe einer solchen Show oder Tour in so einer Umgebung immer das, was den Horror ausmacht. Man fürchtet sich vor etwas, was tatsächlich geschehen ist. Für Gruselfans also ein weiteres absolutes Muss in Edinburgh.

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So sieht es unter den Straßen Edinburghs aus

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Von der Untergrundstadt ist heute nichts mehr zu sehen

Warst du auch schon in Edinburgh und hast dich so richtig schön gegruselt? Hast du noch weitere Gruseltipps? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

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